Berichte

Kornwestheimer Zeitung, 27.04.2013

Platz 8 bei Deutscher Meisterschaft

SVK-Sitzballer sind mit dem Abschneiden hoch zufrieden

Vergangenes Wochenende fand in Gummersbach die Deutsche Meisterschaft im Sitzball statt. Mit dabei die Sitzballer des SVK, die sich als Württembergischer Meister direkt qualifiziert hatten.

„Mindestens den 10. Platz wollen wir erreichen.“ Das war das Ziel, mit dem die Mannschaft angereist war. Im Verlauf der Meisterschaft zeigten sie ein ums andere Mal, dass sie mit zur deutschen Spitze im Sitzball gehören. Am Ende erreichten sie einen 8. Platz und waren sehr zufrieden mit Leistung und Ergebnis.

Mit ein wenig Glück hätte es aber auch mehr werden können. Betrachtet man die Ergebnisse, erkennt man, wie gut sich die SVKler geschlagen haben. Die Spiele gegen die „Top 3“ wurden klar verloren. Gegen Leipzig (Deutscher Meister 2013), Ludwigshafen (2.) und Emmelshausen (3.) musste man die bessere Leistung des Gegners anerkennen und gab die Spiele deutlich ab. Gegen den Viertplatzierten Walsum verloren die Kornwestheimer nur knapp mit 23:26. Den Fünften Hausen besiegten sie deutlich mit 28:22. Die Spiele gegen den Sechsten (Schwerte 21:22) und Siebten (Pforzheim 23:25) gingen knapp verloren.

Für Kornwestheim spielten: Lothar Fahrbach, Roland Fritz, Andreas Kirchner, Nico Kirchner, Benedict Nagel, Matthias Nagel, Lothar Seidel

 

Kornwestheimer Zeitung, 10.04.2013

Der Siegerpokal geht diesmal nach Pforzheim

Der SV Kornwestheim erreicht bei seinem Turnier den dritten Platz. Von Julia Schweizer

Wieder hat für die Kornwestheimer beim eigenen Turnier die Entscheidung über die SG Leipzig/Plauen geführt. An den Ostdeutschen
kommen die SVK-Sitzballer so gut wie nie vorbei – zumindest in der Endwertung. Gewonnen haben sie gegen die weit angereisten Gäste bei der 49. Auflage ihres Pokalturniers zwar – allerdings nur in der Vorrunde und später im Spiel um Platz 3.

Der SVK war gut gestartet, hatte alle fünf Spiele in seiner Gruppe gewonnen und mit einem Punkteverhältnis von 10:0 das Halbfinale erreicht. Dort wartete die Mannschaft Leipzig/Plauen 2, die aus der Deutschen Meistermannschaft des Vorjahres hervorgegangen war. Die Ostdeutschen, die mit so vielen Spielern angereist waren, dass sie zwei Mannschaften aufs Feld schicken konnten, hatten ihren gemeinsamen Urlaub extra so gelegt, dass sie bei dem Turnier dabei sein konnten.

Für sie hat sich der Umweg gelohnt. Schon zu Beginn des Halbfinalspiels lagen sie mit zwei Toren vor den Kornwestheimern, denen in dieser Phase wenig gelang. Der SVK erkämpfte sich zwar noch den 2:2-Ausgleich. Doch dann legten die Leipziger los, die zuvor ein Extraspiel um Gruppenplatz 2 hatten absolvieren müssen, weil sie mit Hausen gleichauf lagen. Mit neun Punkten Vorsprung für die Sachsen wechselten die Teams zur Halbzeit die Seiten. „Die erste Halbzeit haben wir verschlafen“, analysierte Lothar Fahrbach, Spieler und Organisator des Turniers, anschließend. „Wir haben den Schlagmann einfach nicht in den Griff bekommen und konnten ihn nicht blocken.“ Besser gefiel ihm die zweite Halbzeit, in der der zweite Schlagmann des SVK den des Gegners übernahm und ihm parallel auf seiner Seite folgte, wenn dieser hin und her rutschte. Zudem konnten vor allem Fahrbach und Andreas Kirchner einige starke Schläge setzen, aber die 21:31-Niederlage letztlich nicht mehr abwenden.

Traurig waren die SVK-Sitzballer trotzdem nicht – ihr Minimalziel Platz 4 hatten sie schließlich schon sicher. Und auch mit dem Ablauf des Turniers war Fahrbach zufrieden. Schließlich waren die nationalen Topmannschaften wie die Leipziger und die Pforzheimer der Einladung nach Kornwestheim gefolgt. „Seit wir beim SVK sind, laden wir immer stärkere Mannschaften ein. Nach und nach ist das Niveau des Turniers immer weiter gestiegen“, sagt Fahrbach – und bedauert, dass außer ein paar Klassenkameraden seiner jüngeren Teamkollegen kaum ein Besucher den Weg in die Rechberghalle gefunden hat.

Und die hätten am Ende ein jeweils spannendes Spiel um den ersten und den dritten Platz – leider aus Zeitgründen auf den Feldern parallel ausgetragen – sehen können. Für die Kornwestheimer verlief ihres fast wie zuvor – allerdings mit umgekehrten Vorzeichen. Nach dem 1:1 machte der SVK die Punkte, die SG Leipzig/Plauen 1 kam zwar noch auf ein 6:5 heran, doch dann schlug Lothar Fahrbach den Ball einige Mal so punktgenau in Richtung Seitenaus, dass der Gegner den Ball nicht mehr erreichen konnte. Nach dem Seitenwechsel und Pausenstand von 14:9 bauten die Kornwestheimer den Abstand langsam weiter aus – bis zum Endstand von 30:21. Auf dem Feld nebenan war auch die zweite Leipziger Mannschaft erfolglos. Sie unterlag dem neuen Turniersieger Pforzheim mit 22:30.

Schon in knapp drei Wochen steht für den SVK der nächste große Termin an: die deutschen Meisterschaften. „Unser Turnier war für die meisten Teilnehmer der letzte Test dafür“, sagt Fahrbach, der ihn für den SVK als gelungen ansieht. Vergangenes Jahr waren die Kornwestheimer auf Platz 7 gelandet. „Wenn wir das wieder erreichen, wäre das stark. Aber wenn wir so spielen wie heute, dann ist das realistisch.“

 

Kornwestheimer Zeitung, 25.06.2012

Im Endspiel dem deutschen Meister lange Paroli geboten

Einen Sieg gegen die SG Leipzig / Plauen hatte Lothar Fahrbach, Spielertrainer des SV Kornwestheim, im Vorfeld eigentlich für unmöglich gehalten. Aber dann brachten die Gastgeber die Sachsen im Endspiel des Pokalturniers in der Rechberghalle ein ums andere Mal in Verlegenheit. Zum Sieg reichte es allerdings nicht: Leipzig/Plauen gewann letztlich deutlich mit 25:18 und entführte den Pokal in den Freistaat.

In der zweimal sieben Minuten dauernden Partie war es den Kornwestheimern einmal gelungen, in Führung zu gehen. Mit 5:4 lagen sie im ersten Drittel von Halbzeit eins in Front. Dann aber setzte sich der deutsche Meister ab und gab die Führung nicht mehr aus den Händen. Mitte der zweiten Halbzeit hatte der SVK, der mit Lothar Fahrbach, Benedict Nagel, Matthias Nagel, Andreas Kirchner und Manfred Burk spielte, eine gute Phase und kam bis auf 16:20 heran. Aber wer gegen die versierten Sitzballer aus Sachsen nicht stets auf der Hut ist, der fängt sich ganz schnell die Gegentreffer ein. Und so vergrößerten die Leipziger den Abstand bis zum Abpfiff auf 25:18.

Schon in der Vorrunde hatten sich die deutschen Meister gegen die Schwaben behaupten können. 24:18 siegten die Gäste.
Alle anderen Partien konnten die Kornwestheimer für sich entscheiden – 35:14-Sieg über Ulm / Söflingen, 27:21-Erfolg über Emmelshausen, 31:18-Sieg über Karlsruhe. In der Zwischenrunde setzten sich die Gastgeber mit 24:22 gegen die VSG Pforzheim durch und sicherten sich damit den Einzug ins Finale.

Weil derzeit viele Sitzballer beim SVK aktiv sind, konnte der Verein drei Mannschaften beim Turnier in der Rechberghalle ins Rennen schicken. Kornwestheim II kam nach einer 20:25-Niederlage im Spiel um Platz fünf auf Rang sechs, die dritte Mannschaft beendete das Turnier mit Platz sieben. Den dritten Rang sicherte sich die VSG Pforzheim durch einen 27:17-Erfolg über die BSG Ludwigshafen.
Mit dem Verlauf des Turniers zeigte sich Organisator Lothar Fahrbach rundum zufrieden – nicht nur aus sportlicher Sicht.

Zehn Mannschaften hatten daran teilgenommen, behinderte Spieler waren ebenso im Einsatz wie nicht behinderte. Im Gegensatz zu den deutschen Meisterschaften müssen die Mannschaften nicht auf eine bestimmte Handicap-Punktzahl kommen, um überhaupt antreten zu dürfen. Die Sportler gehen ein solches Turnier ohnehin nicht allzu verbissen an. Reist eine Mannschaft nur mit vier Spielern an, dann helfen Sitzballer aus anderen Teams aus.

Auf dem Spielfeld wird sich dann allerdings nichts geschenkt. Schade, dass Zuschauer nicht den Weg in die Rechberghalle gefunden haben. Die Sportler hechten aus dem Sitzen den Bällen nach, schlagen gezielt in die Ecken des zehn mal acht Meter großen Feldes oder lupfen den Ball über die ein Meter hohe Leine. Mehrere Nationalspieler waren in Kornwestheim auf dem Feld.

Der Boden übrigens ist bestens geeignet für Sitzball, weiß Lothar Fahrbach zu berichten. Der Linoleum sei schön glatt, ideal zum Rutschen, um möglichst viele Bälle noch zu ergattern.

Nach demTurnier trafen sich die Sportlerinnen und Sportler zur Pokalüberreichung und zum gemütlichen Beisammensein in Ludwigsburg.

 

Kornwestheimer Zeitung, 18.04.2012

SVK-Sitzballer bei Deutscher Meisterschaft

Bei der Deutschen Meisterschaft im Sitzball in Bretten zeigte das junge Kornwestheimer Team sehr gute Leistungen und bewies, dass es auch mit den deutschen Spitzen-Mannschaften mithalten kann.

Die im Altersdurchschnitt jüngste Mannschaft, die bei den nationalen Titelkämpfen angetreten ist, spielte unbeschwert auf. Am Freitag, den 13. musste man gleich in der ersten Begegnung gegen den Titelverteidiger aus Emmelshausen antreten. In der Schlussphase drehte der Favorit auf und gewann das Spiel. Die weiteren Spiele an diesem Tag verliefen ähnlich. Trotzdem waren die Kornwestheimer Sitzballer mit dem Verlauf der Begegnungen sehr zufrieden. Die Mischung aus erfahrenen Angreifern und den jungen Nachwuchsspielern in der Abwehr zeigte erste Erfolge.

Der Samstag war dann der Tag der Kornwestheimer. Sie gewannen die für sie „wichtigen“ Spiele, u.a. gegen den mehrfachen Deutschen Meister aus Oberhausen. Dadurch war Platz 9 schon sicher und die Freude war groß. Als in der letzten Begegnung der Meisterschaft auch noch ein ungefährdeter Sieg gegen Moers erspielt wurde, war die Überraschung perfekt.

Am Ende erreichte man einen nicht für möglich gehaltenen 7. Platz. Damit die beste Platzierung, die jemals eine Kornwestheimer Sitzball-Mannschaft bei Deutschen Meisterschaften erreicht hat.

Deutscher Meister 2012 wurde erstmals die Mannschaft aus Leipzig/Plauen vor Emmelshausen und Pforzheim.

 

Kornwestheimer Zeitung, 13.09.2011

Die Erfahrung punktet letztlich

Beim Länderpokal siegen die Herren aus Sachsen und die Damen aus Niedersachsen. Von Melanie Bürkle

Wir haben das Turnier mit alle Höhen und Tiefen geplant und haben diese auch durchlaufen", lautete Lothar Fahrbachs Resümee zum 29. Länderpokal der Sitzballer am Samstag in der Sporthalle Ost. Organisatorisch hatten die Kornwestheimer Spieler dabei eindeutig die Höhen der Veranstaltung durchlebt, denn Lob gab es von allen Seiten. Die Teilnehmer und Veranstalter des Württembergischer Behinderten- und Rehabilitationsverbandes hatten nur gute Worte für die Kornwestheimer übrig.

Spielerisch lief es dafür nicht so reibungslos. Wie erwartet, verloren die Gastgeber gleich die ersten beiden Begegnungen. Gegen Nordrhein-Westfalen und Baden kassierte das Team eine 18:25 und eine 19:25-Niederlage. "Das war nicht anders zu erwarten", sagte Fahrbach, den Kopf schüttelnd. Schließlich stellte die Kornwestheimer Mannschaft, die für Württemberg die Fahne hoch hielt, mit seinen teilweise erst 13-, 14- oder 17-jährigen Spielern eindeutig das jüngste und damit unerfahrenste Team. "Hier sind Spieler dabei, die haben Erfahrung, die älter ist als meine Mitspieler", so Fahrbach.

Für die jungen Sitzballer galt es am Samstag also hauptsächlich darum, Erfahrung bei großen Turnieren zu sammeln. Immerhin ist das Länderpokal-Turnier auf nationaler Ebene das am stärksten besetzte Turnier beim Sitzball. "Hier bilden die besten Sportler Deutschlands die Länder-Teams", erklärte Fahrbach als ebenfalls schon erfahrener Sitzballer.

Doch seinen Jüngsten fiel es natürlich nicht gerade leicht, eine Begegnung nach der anderen zu verlieren. Und so blickten die Zuschauer vor allem in der Mittagspause in betrübte Gesichter der Kornwestheimer. Denn kurz vor dem Mittagessen mussten sie sich ein weiteres Mal geschlagen geben - dieses Mal allerdings gegen die Favoriten und den späteren Sieger Sachsen. Zwar versuchte Fahrbach seine Fünf immer wieder zu motivieren, doch so recht wollte es nicht gelingen. Obwohl die Männer sich redlich mühten, mussten sie sich letztendlich doch mit 18:31 geschlagen geben. "Das liest sich nun auch noch wie eine herbe Klatsche", äußerte Fahrbach enttäuscht und gab auch sich die Schuld: "Ich habe hinten ausgewechselt, so kam Unruhe hinein." Dabei mussten sich die Kornwestheimer keineswegs verstecken. Die Chancen waren oftmals da, die entscheidenden Punkte wollten dem jungen Team nur einfach noch nicht gelingen. So strichen die Sachsen die Punkte ein und durften sich zu diesem Zeitpunkt bereits über zwei Siege in drei Partien freuen.

Lediglich die Mannschaften aus Baden und Nordrhein-Westfalen waren bis dahin ungeschlagen. Doch die mussten am Nachmittag noch gegen die Favoriten ran. Da wendete sich das Blatt. Sachsen verlor kein einziges Spiel mehr, Baden und Nordrhein-Westfalen hingegen zwei. Mit zehn gesammelten Punkten, pro Spiel gab es zwei Siegpunkte, holten sich somit die Herren aus Sachsen den Länderpokal. Mit acht Punkten teilten sich Hessen, Nordrhein-Westfalen und Baden den zweiten Platz. Platz sechs ging an die Württemberger Männer aus Kornwestheim. Am Nachmittag hatte sich das Team von Lothar Fahrbach noch erfolgreich gegen die zweite Mannschaft aus Rheinland-Pfalz mit 22:19 durchgesetzt.

Bei den Damen ging es zwar nicht ganz so kämpferisch und laut her wie bei den Herren, doch auch hier wurde Sitzball auf höchstem Niveau gezeigt. Erwartungsgemäß lieferten sich die Damen aus Niedersachsen und Baden beim Punktesammeln ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Mit 14 zu 13 ergatterten Siegpunkten fanden sich die Damen aus dem Norden am Ende auf Platz eins und durften am Abend mit einem strahlenden Siegerlächeln den Länderpokal in Empfang nehmen.

 

Kornwestheimer Zeitung, 08.09.2011

Gastgeber sind beim Länderpokal Außenseiter

Zwölf Auswahlmannschaften der Landesverbände messen sich an diesem Samstag in der Sporthalle Ost

Insgesamt 15 Mannschaften aus ganz Deutschland haben sich für den großen Länderpokal der Sitzballer in der Sporthalle Ost angekündigt. Keine Vereinsteams, sondern Auswahlmannschaften der jeweiligen Landesverbände werden dabei antreten. Allerdings werden nur zwölf dieser Auswahlteams auch anreisen, darunter sieben Herren- und fünf Damenmannschaften. "Der Termin liegt unglücklich", beklagt Sitzballspieler Lothar Fahrbach vom SV Kornwestheim. Denn in den Bundesländern Bayern und Nordrhein-Westfalen ist wie in Baden-Württemberg das letzte Ferienwochenende angesagt. "Da ist der eine oder andere Leistungsträger eines Teams eben noch im Urlaub", weiß Fahrbach aus eigener Erfahrung. Auch sein zweiter Schlagmann wird am Samstag fehlen. Für Fahrbach und sein Team ist das jedoch kein Grund, die Teilnahme am Länderpokal zurückzuziehen. Für andere Mannschaften hingegen schon. "Manche sagen eben lieber ab, bevor sie geschwächt antreten."

Dennoch hoffen Fahrbach und seine Mannschaftskollegen, ihre Sportart mit dem Pokalturnier etwas bekannter zu machen. Sitzball ist eine Art Volleyball, nur eben im Sitzen. Das hört sich gemütlich an, ist es aber keineswegs. "Jeder, der er es einmal versucht, ist erstaunt, wie anstrengend die Angelegenheit wird", sagt Fahrbach lachend. So sitzen sich auf dem Spielfeld, das in der Mitte durch ein in einem Meter Höhe hängendes zweifarbiges Band geteilt ist, zwei Mannschaften mit je fünf Spielern gegenüber. Doch einfach gemütlich auf dem Hinterteil hocken und hin und wieder einen Ball schlagen, reicht nicht. Das Spiel erfordert viel Bewegung, nur eben nicht auf den Füßen, sondern rutschend. Ein Anheben des Rumpfes, außer in Folge eines Schlages, ist nicht erlaubt. Und das ist für so manch unversehrten Sitzballer gar nicht einfach. Schließlich neigt man automatisch dazu, seine Beine ins Spiel zu bringen. Deshalb wird die Sportart zwar vorzugsweise von versehrten Sportlern ausgeübt. Sie hat aber auch für nicht behinderte Sportler ihren Reiz.

Anders als beim Volleyball wird beim Sitzball nicht gebaggert. Der Schlag darf nur mit der offenen Hand, also der Innenfläche, dem Rist oder dem Handrücken, ausgeführt werden. Das Berühren des Balles mit beiden Händen ist erlaubt, allerdings nur gleichzeitig und nicht nacheinander. "Gerne klären wir die Zuschauer auch am Samstag noch vor Ort über die Regeln auf", sagt Fahrbach. "Vorbeikommen lohnt sich auf alle Fälle." Die Zuschauer werden auf zwei Spielfeldern von 9 bis etwa 17 Uhr mit Sitzball vom Feinsten belohnt.

"Die genauen Mannschaftszusammenstellungen kenne ich nicht, aber Rheinland-Pfalz und Sachsen werden bei den Herren die Favoriten sein", glaubt Fahrbach. Die drei Topteams werden sich am Samstag gleich für das Europaturnier qualifizieren. Mit seinem Team aus Württemberg rechnet er sich nicht viel aus. "Wir sind zwar in Kornwestheim die Hochburg Württembergs, daher starten wir eigentlich als Vereinsteam." Doch aus seiner Sicht ist bestenfalls Platz 5 möglich. "Wir hoffen eigentlich nur, nicht Letzter zu werden."

Dennoch ist das Württemberg-Team hochmotiviert, und die Aktiven freuen sich schon riesig auf die Veranstaltung. Gerne würde der langjährige Sitzballer auch ein Damenteam ins Rennen schicken. Doch das gibt es in Württemberg nicht. "Das ist äußerst schade."

Unter den teilnehmenden Damenteams traut Fahrbach den Badenerinnen und den Niedersächsinnen den Titel zu. Eine Teilnahme am Europaturnier wird bei den Damen allerdings nicht ausgespielt, denn das gibt es nur bei den Männern.

Alles in allem sind die Sitzballer in Zusammenarbeit mit dem Württembergischen Behinderten- und Rehabilitationsverband für einen reibungslosen Turnierverlauf gewappnet. "Nur noch ein Stromausfall kann uns hindern", scherzt Fahrbach. Der Eintritt zum Turnier ist frei.

 

Ludwigsburger Kreiszeitung, 08.09.2011

Sitzballer streiten um Länderpokal

Der SV Salamander Kornwestheim ist am kommenden Samstag Ausrichter des Länder-pokalwettbewerbs im Sitzball. Die Spiele der Behindertensportler und -sportlerinnen in der Sporthalle Ost beginnen um 9 Uhr.

Gemeinsam mit dem Württembergischen Behinderten- und Rehabilitationssportverband hat der SV Salamander das Turnier vorbereitet. Gemeldet sind sieben Männer- und fünf Frauenmannschaft. Im Männerturnier geht es um die Fahrkarten zum europäischen Sitzballturnier 2012. Die drei Erstplatzierten sind qualifiziert für ein europäisches Sitzball-Turnier.

Lothar Fahrbach von der Behindertensport-Abteilung des SV Salamander benennt die aussichtsreichsten Auswahlteams: „Favoriten bei den Herren sind Rheinland-Pfalz und Sachsen, bei den Damen Baden und Niedersachsen.“

Der württembergische Kader wird komplett vom SV Salamander gestellt. Da ein Schlagmann kurzfristig ausgefallen ist, haben die Schwaben kaum Chancen, sich in der Spitzengruppe zu platzieren.

 

Platz 2 bei Topturnier in Emmelshausen 

Kornwestheimer Sitzballer weiter auf Erfolgskurs

Es wäre vielleicht noch mehr möglich gewesen… Nachdem die Sitzballer des SVK bei der Anreise im Stau gesteckt waren, kamen sie in der Sporthalle erst an, als bereits das erste Spiel angepfiffen wurde. Umziehen, fertig machen, spielen. Eventuell hätte man das Spiel gegen Aschaffenburg gewinnen können, doch das sollte nicht sein. Die Kornwestheimer verloren jedoch mit einem Treffer Unterschied (22:23).

Für das nächste Spiel hatte man sich entsprechend aufgewärmt und es verlief deutlich ruhiger und erfolgreich. Überraschend deutlich schlug man Ludwigshafen mit 26:18.

Pforzheim war ersatzgeschwächt angereist und hatte nie den Hauch einer Chance gegen die nun sehr stark aufspielenden Kornwestheimer. Verdient gewann man mit 24:18.

Der nächste Gegner hieß Emmelshausen. Diese Mannschaft stellt den Deutschen Meister 2011 und war der haushohe Favorit in diesem Turnier. Zu Spielbeginn lagen die Kornwestheimer schnell mit 0:3 und 2:6 zurück. Doch dann holten sie Punkt für Punkt auf und der Halbzeitstand betrug 10:10. Die Mannschaft merkte, dass die Gastgeber heute zu bezwingen waren. Hoch motiviert ging man in die zweite Halbzeit. Und am Ende war die Sensation aus Kornwestheimer Sicht perfekt: man besiegte Emmelshausen mit 23:22.

Mit Hausen stand noch ein weiterer starker Gegner auf dem Spielplan. Beflügelt durch den Sieg im vorigen Spiel und durch souveränes Spiel konnte auch diese Partie gewonnen werden. Mit 26:20 ging das Spiel deutlich an die Kornwestheimer.

Gleichzeitig hatte Emmelshausen Aschaffenburg mit 22:14 geschlagen. Damit waren Aschaffenburg und Kornwestheim punktgleich. Der direkte Vergleich bescherte den Bayern letztendlich den Pokalsieg.

 

Turniersieg in Nördlingen 

Die Sitzballer des SVK feiern in Nördlingen ihren ersten großen Erfolg in diesem Jahr

Mit fünf deutlichen Siegen gewinnen die Kornwestheimer souverän das stark besetzte Turnier in Nördlingen.

Bereits im ersten Spiel gegen Aschaffenburg zeigten die Kornwestheimer, dass sie ein großer Favorit auf den Turniersieg waren. Mit einer konzentrierten Leistung kam nie ein Zweifel am Sieg (23:11) in dieser Partie auf.

Gegen Ravensburg hatte man in der Anfangsphase Probleme, den gegnerischen Schlagmann in den Griff zu bekommen und die Ravensburger konnten das Spiel bis Mitte der ersten Halbzeit offen gestalten. Dann jedoch zogen die Kornwestheimer unaufhaltsam davon ()24:16).

Es folgten deutliche Siege gegen Würzburg (29:11), Ulm-Söflingen (27:12) und der schweizer Mannschaft aus Olten (27:16). Damit waren vor dem entscheidenden Spiel gegen Nördlingen diese beiden Mannschaften noch ohne Punktverlust.

Schon sehr schnell stellte sich heraus, dass Nördlingen dieses Spiel nicht gewinnen würde. Zur Halbzeit führten die Kornwestheimer mit 14:10 und sie konnten den Punkte Vorsprung bis zum Schlusspfiff noch deutlich ausbauen. Letztendlich siegte man verdient deutlich mit 26:19 gegen den eigentlichen Turnierfavoriten.

 

Platz 11 für Sitzballer bei DM in Leipzig 

Gute Leistungen nicht belohnt

Bei der Deutschen Meisterschaft im Sitzball in Leipzig zeigte das junge Kornwestheimer Team sehr gute Leistungen und bewies, dass es auch mit den deutschen Spitzenmannschaften mithalten kann.

Dennoch reichte es am Ende „nur“ zu Platz 11.

Die im Altersdurchschnitt jüngste Kornwestheimer Mannschaft, die je bei den nationalen Titelkämpfen angetreten ist, spielte unbeschwert auf. Gleich in der ersten Begegnung musste man gegen den Titelverteidiger aus Emmelshausen antreten. Lange Zeit war man sogar in Führung und der Meister wackelte. Doch in der Schlussphase drehte der Favorit das Spiel und gewann knapp.

Die weiteren Spiele verliefen ähnlich. Trotzdem waren die Kornwestheimer Sitzballer mit dem Verlauf der Meisterschaft sehr zufrieden. Die Mischung von erfahrenen und den jungen Nachwuchsspielern zeigt erste Erfolge.

Deutscher Meister 2011 wurde erneut die Mannschaft aus Emmelshausen vor Leipzig/Plauen und Ludwigshafen.

 

Kornwestheimer Zeitung, 23.02.2011

Nur vier Treffer fehlen zum Turniersieg

Die erste Mannschaft des SVK wird beim Offenburger Turnier ungeschlagen Zweiter.

Mit zwei Mannschaften sind die Sitzballer des SV Salamander Kornwestheim nach Offenburg gereist. Dort wird traditionell das erste Turnier des Jahres ausgerichtet.

Die zweite Mannschaft aus Kornwestheim erreichte unter den sieben teilnehmenden Mannschaften den fünften Platz - immerhin punktgleich mit dem Turnierdritten. Nachdem sie die Mannschaften aus Karlsruhe, Karlsruhe/Bühl und Offenburg besiegt hatte, gaben sich die SVK 2-Spieler den Mannschaften Bühl und Kornwestheim 1 geschlagen.

Die erste Mannschaft aus Kornwestheim verpasste nur knapp den Turniersieg. Gleich im ersten Spiel hatten sie gegen das hoch favorisierte Team aus Pforzheim antreten müssen. Lange Zeit sah es danach aus, als könnten die Kornwestheimer das Spiel gewinnen. Erst in der Schlussminute gelang den Pforzheimern durch eine umstrittene Schiedsrichterentscheidung der glückliche Ausgleichstreffer. Nachdem in der Folge Pforzheim und Kornwestheim 1 alle Spiele gewannen, musste das Trefferverhältnis entscheiden. In der Gesamtwertung fehlten den Kornwestheimern vier Treffer, um am Ende ganz vorne zu landen.

 

Kornwestheimer Zeitung, 24.11.2010

Sitzball führt alle Altersklassen zusammen

Die Sportart ähnelt dem Volleyballspiel. Für Ungeübte ist das Schlagen des Balles im Sitzen nicht leicht.

Von Melanie Bürkle

Zehn Mann sitzen auf dem Boden in der Sporthalle der Uhlandschule. Fünf Herren rechts von einem in einem Meter Höhe gespannten zweifarbigen Band und fünf Männer links davon. Beide Teams versuchen den weißen Ball möglichst so im gegnerischen Feld zu platzieren, dass die andere Mannschaft keine Chance hat, noch an den Volleyball zu gelangen oder der Rückschlag zumindest erschwert wird. Die Männer spielen Sitzball.

Sitzball ähnelt ziemlich stark dem Volleyballspiel. Der größte Unterschied ist natürlich, dass Sitzball nicht im Stehen, sondern im Sitzen gespielt wird. Deshalb wird die Sportart vorzugsweise von versehrten Sportlern ausgeübt. Aber auch für Nichtbehinderte hat die Sportart ihren Reiz.

In Kornwestheim hat sich mittlerweile ein guter Mix aus behinderten und nichtbehinderten Menschen zusammen gefunden. "Zu unseren besten Zeiten sind wir schon mal 20 Leute in der Halle", berichtet Lothar Fahrbach, der Ansprechpartner in Sachen Sitzball. Meistens sind es rund zwölf Teilnehmer, die sich freitagabends zum Spielen versammeln. Dabei sind von 14 bis 71 Jahren alle Altersgruppen vertreten. "Sitzball ist ein Sport, den wirklich alle zusammen spielen können", erklärt Fahrbach. Lediglich eine Menschengruppe fehlt: die Frauen. Dies bedauert Lothar Fahrbach sehr, denn weibliche Teilnehmer würden auch bestens mitspielen können.

Anders als beim Volleyball wird beim Sitzball nicht gebaggert. Hier darf der Schlag nur mit der offenen Hand, also der Innenfläche, dem Rist oder dem Handrücken, ausgeführt werden. "Natürlich ist auch das Berühren des Balles mit beiden Händen erlaubt", informiert Fahrbach. Allerdings nur gleichzeitig und nicht nacheinander. Ebenso wie beim Volleyball darf der Ball nicht geführt, getragen oder gehoben werden. Ganz anders als beim Spiel im Stehen darf beim Sitzball wirklich nur gesessen werden. Ein Anheben des Rumpfes ist nur in Folge eines Schlages erlaubt. Und das ist für so manch nichtversehrten Sitzballer gar nicht einfach. Schließlich neigt man automatisch dazu, auch seine Beine ins Spiel zu bringen.

Auch das Schlagen im Sitzen gestaltet sich für Ungeübte zunächst als ziemliches Hindernis. Im Sitzen Schwung zu holen und dann auch noch genügend Druck hinter den weißen Ball zu bekommen, scheint fast unmöglich. "Es ist einfach total ungewohnt. Aber das lässt sich schnell lernen", versichert der langjährige Sitzballer Fahrbach und weist darauf hin: "Volleyballern fällt der Einstieg viel leichter. Die haben nämlich schon das richtige Ballgefühl."

Ganz so schnell wird dem Ungeübten das fremdartige Schlaggefühl hingegen nicht zur Gewohnheit. Im Gegenteil. Im Hinterkopf schwirren immer die Gedanken, sich ja nicht zu früh zu erheben. Prompt fliegen einem kurzerhand die Bälle um die Ohren. Einer rechts vorbei, der nächste links - in einem wahnsinnigen Tempo. Und selbst wenn das weiße Leder direkt auf einen zugesteuert kommt, ist die Reaktion urplötzlich die falsche. Als Reflexhandlung entsteht ein eiliges Ducken. Doch das führt dann zum Punktgewinn für die gegnerische Mannschaft. Also werden beim nächsten Mal einfach die Arme hochgenommen oder gar vor dem Gesicht gekreuzt und es wird darauf gehofft, dass der Ball wieder in die Höhe fliegt. Irgendein Mitspieler wird den Ball schon erreichen. Es ist nämlich erstaunlich, welch schwer geschlagene Bälle die erfahrenen Sitzballer erhechten und wie sie diese dann noch zum Punktgewinn für die eigene Mannschaft verwandeln.

Seit über 50 Jahren gibt es den Sitzballsport in Kornwestheim. Die Herrenmannschaft ist in Württemberg ungeschlagen und spielt auch immer wieder bei deutschen Meisterschaften mit. Doch Sitzball wird nicht nur in Mitteleuropa gespielt. Sogar in Afrika ist die Sportart bekannt. Neben deutschen Meisterschaften finden seit den 70er Jahren auch europäische Turniere statt. So wird beispielsweise in Kornwestheim im nächsten Jahr um einen Länderpokal gespielt.

 

Kornwestheimer Zeitung, 27.04.2010

Gut verkauft trotz Nervosität

Bei den deutschen Meisterschaften in Bad Kreuznach erreicht der SV Kornwestheim den elften Platz

Wettkampfatmosphäre sollte der Nachwuchs der Sitzballer bei den deutschen Titelkämpfen in Bad Kreuznach schnuppern. Bisher hatten die jungen Spieler erst an Freundschaftsturnieren teilgenommen. Mit der Ausbeute - dem elften Platz - ist die Mannschaft um Lothar Fahrbach unter diesem Aspekt zufrieden. Dabei wäre auch locker der neunte Rang möglich gewesen. Punktgleich beendete der SVK nämlich den Wettkampf mit Hausen und Ludwigshafen, so dass die Trefferdifferenz über die Platzverteilung entscheiden musste.

Gegen Hausen, das auf Rang 9 landete, hatten die Kornwestheimer gewonnen. 22:21 endete die Partie. Gegen Ludwigshafen (Platz 10) hatte der SVK lange geführt, hinten raus reichte es aber nicht, den Vorsprung zu retten. Im direkten Vergleich schlug Hausen  dann Ludwigshafen.

Insgesamt elf Spiele hatte das Kornwestheimer Team zu absolvieren, das sich je zur Hälfte aus jungen und aus erfahrenen Spielern zusammensetzte. "Wir haben uns immer gut verkauft", bilanziert Fahrbach. Bis zur Halbzeit hielten die Kornwestheimer meist mit, dann zogen die favorisierten Gegner jeweils davon. "Da spielte eventuell auch etwas Nervosität eine Rolle", glaubt Fahrbach.

Der Titelverteidiger Emmelshausen/Bad Kreuznach dagegen ließ nichts anbrennen, er brauchte zuletzt aber ein wenig Unterstützung durch den stärksten Konkurrenten Pforzheim, um seine Spitzenposition zu halten. Die Goldstädter taten den Gastgebern den Gefallen und patzten in der letzten Partie überraschend gegen Schwerte und kamen dadurch nur auf den zweiten Platz. Dritter wurde die SG Leipzig/Plauen.

 

Kornwestheimer Zeitung, 23.04.2010

Bei den Titelkämpfen ist der achte Platz das Ziel
 
Die Mannschaft des SV Kornwestheim reist mit neuem Selbstvertrauen zur deutschen Meisterschaft nach Bad Kreuznach

Nach dem vierten Platz beim Kornwestheimer Sitzball-Turnier um den Pokal der Oberbürgermeisterin hat das Team des SV Kornwestheim wieder Mut gefasst für den schweren Gang zu den deutschen Titelkämpfen. Vor zwei Jahren war die Mannschaft um Lothar Fahrbach bei der deutschen Meisterschaft in Regensburg Neunter geworden, im Vorjahr kamen die Kornwestheimer in Oberhausen (Nordrhein-Westfalen) unter den 16 besten Mannschaften nicht über den 15. Platz hinaus. In diesem Jahr geht das Turnier in Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz) über die Bühne. Gespielt wird ab dem heutigen Freitag zwei Tage lang im Modus "jeder gegen jeden". Als einziger württembergischer Vertreter trifft der SV Kornwestheim dann jeweils auf eine Mannschaft aus Baden, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt sowie drei Teams aus Nordrhein-Westfalen, zwei Teams aus Sachsen sowie die des Ausrichters und  Titelverteidigers Emmelshausen/Bad Kreuznach.

Die Kornwestheimer gehen diesmal optimistischer an den Start als noch vor Jahresfrist, da sie diesmal auf zehn Aktive zurückgreifen können. Durch die Auswechslungsmöglichkeiten sind anders als im Vorjahr keine konditionellen Probleme der Mannschaft zu erwarten. Zum Team zählen Peter Blank, Alexander Fahrbach, Nico Kirchner, José Rodrigues, Manfred Burk, Claus Ellinger, Andreas Kirchner, Lothar Fahrbach und zwei Aktive der Familie Nagel.

Als Favorit geht der Titelverteidiger Emmelshausen ins Rennen. Lothar Fahrbach traut seinem Team allerdings auch zu, die meisten Gegner bezwingen zu können. Jeden besseren Platz als den vorletzten Rang würde er am Ende für den SVK als Erfolg ansehen.

 

Kornwestheimer Zeitung, 13.04.2010

Der Pokal wandert nach Pforzheim

Alle waren sie da: Der amtierende Deutsche Sitzball-Meister aus Emmelshausen, der hessische Meister und Vorjahressieger aus Hausen sowie der alljährliche Favorit aus Pforzheim. Das traditionelle Sitzballturnier in der Rechberghalle präsentierte sich diesmal mit Bestbesetzung. Lediglich der dreimalige Turniersieger aus Nördlingen hatte kurzfristig abgesagt. Für den routinierten Organisator Lothar Fahrbach allerdings kein Problem. "Der Spielplan blieb wie er war." Für das ausgefallene Team wurde kurzerhand eine zusammengewürfelte Mannschaft aus den teilnehmenden Spielern erstellt. "Natürlich zählen die Spiele gegen das Mix-Team von vorne herein als gewonnen", erklärt Fahrbach.

So hatten die elf anwesenden Mannschaften bis zur Zwischenrunde dennoch allesamt sieben Spiele zu bewältigen. Die Kornwestheimer, die gleich mit drei Mannschaften an den Start gingen, schlugen sich erwartungsgemäß gut. "Es ist alles drin. Die Chance auf einen vorderen Platz ist da", hatte Fahrbach zu Beginn angekündigt. Während Kornwestheim I und III in der gleichen Gruppe kämpften, zeigte sich Kornwestheim II in der zweiten Gruppe äußerst schlagkräftig. Lediglich gegen den Favoriten Pforzheim gaben sie das Ruder aus der Hand. Im Spiel gegen Ludwigshafen musste sich die Mannschaft etwas unglücklich geschlagen geben. Mit 21:23 und hängenden Köpfen verließen die Fünf das Spielfeld. Am Ende sprang der siebte Platz für den SVK II heraus. Kornwestheim III landete einen Platz dahinter auf Rang 8.

Kornwestheim I hingegen beendete die Vorrunde als Gruppenerster. Sogar das nationale Meisterteam aus Emmelshausen bei Bad Kreuznach bezwangen die Spieler im ersten Aufeinandertreffen. "Das war aber auch nur die zweite Mannschaft", räumte Fahrbach ein. Doch auch die Leistung der Zweitbesetzung war nicht zu unterschätzen. Das merkten die Kornwestheimer in der zweiten Partie. Beim zweiten Aufeinandertreffen im Spiel um Platz 3 sah es lange Zeit so aus, als könnten die SVKler dem Meister erneut ein Schnippchen schlagen. Der Halbzeitstand von 17:12 war verheißungsvoll. Doch dann holten die Rheinland-Pfälzer Punkt um Punkt auf. Mit 22:24 verlor die erste Mannschaft noch den Kampf um Platz 3 und wurde Vierter.

Um den Wanderpokal stritten sich derweil der Vorjahressieger aus Hausen und Favorit Pforzheim. Die Pforzheimer setzten alles daran, den Pokal zurück zu erobern. Im Vorjahr hatte Hausen schließlich den Pforzheimern das gute Stück entrissen. Jetzt drehten die Spieler aus der Goldstadt den Spieß um. In einem äußerst knappen Endspiel nahmen die Pforzheimer den Vorjahressiegern wieder den Pokal weg. Mit hauchdünnen 21:20 Punkten durften die Pforzheimer abermals in Kornwestheim jubeln.

Aber auch Lothar Fahrbach zeigte sich zufrieden: "Das Turnier hat uns wieder gezeigt, dass wir gar nicht so weit von den Großen entfernt sind." Mit dem vierten Platz hat die Mannschaft auf jeden Fall das ausgegebene Ziel erreicht: Die Kornwestheimer wollten unbedingt in die Endrunde. Und Lothar Fahrbach hat weiterhin Hoffnung: "Wenn unsere jungen Spieler etwas mehr Erfahrung haben, reicht es vielleicht doch einmal zum Turniersieg."

 

Ludwigsburger Kreiszeitung, 12.04.2010

Nach Beinamputation hilft Sitzballsport auch der Psyche

Hochkarätig besetzt war das Sitzballturnier des SV Salamander Kornwestheim, das der Verein am Samstag in der Rechberghalle ausrichtete. Am Ende setzte sich die VSG Pforzheim gegen starke Konkurrenz durch. Wichtiger als der sportliche Erfolg war aber die Kameradschaft – schließlich handelte es sich um ein Freundschaftsturnier.

Der Sport sei schon wichtig für ihn, sagt Georg Reuter, der seit 17 Jahren bei der SG Emmelshausen-Bad Kreuznach Sitzball spielt. Vor 20 Jahren hatte er einen schweren Motorradunfall, ein Bein musste amputiert werden. Ihm habe es geholfen, im Verein Sitzball zu spielen. Das sei wichtig für die Fitness und nicht zuletzt auch für die Psyche. „Nach meinem Unfall wurde ich oft bemitleidet, das hat mich manchmal ziemlich genervt“, erklärt Reuter. „Im Verein hat man die Möglichkeit, Gleichgesinnte zu treffen und eine Gemeinschaft zu finden, in der man so akzeptiert wird, wie man ist.“

Die SG Emmelshausen ist amtierender deutscher Meister im Sitzball und nur eines von mehreren hochkarätigen Teams, die am Sitzballturnier teilnehmen. Auch die Damen-Landesauswahl Rheinland-Pfalz ist mit von der Partie, der Gastgeber gleich mit drei Mannschaften.

Sitzball ist eng mit dem Volleyball verwandt. Natürlich ist das Netz/die Leine niedriger gespannt und befindet sich in einer Höhe von einem Meter. Außerdem darf der Ball nach jeder Berührung einmal den Boden berühren. Ursprünglich wurde die Sportart nach dem Zweiten Weltkrieg von Kriegsversehrten erfunden. „Aber inzwischen dürfen auch Nicht-Behinderte mitspielen – Unfallopfer oder Menschen, die wegen Zucker oder Rückenproblemen in ihrer Erwerbsfähigkeit gemindert sind“, erläutert Organisator Lothar Fahrbach, der beim SV Salamander aktiv ist. Dadurch sei das Spiel schneller, dynamischer, auch attraktiver geworden. „Aus Sitzball ist eigentlich Rutschball geworden. Die Zwei-Beiner, wie wir sie nennen, haben eben andere Bewegungsabläufe.“
Nicht zuletzt trage Sitzball auch zum gegenseitigen Verständnis der Generationen bei. „Unsere 25 Spieler sind zwischen 13 und 72 Jahre alt. Der Sport bringt junge und alte Menschen zusammen. Den Jungen tut es gut, von den Erwachsenen integriert zu werden“, betont Fahrbach.

Bei den Spielen in der Rechberghalle, die über zwei Halbzeiten mit jeweils sieben Minuten gehen, herrscht eine entspannte Atmosphäre. Bei einer gelungenen Aktion gibt’s schon mal Applaus für den Gegner. Im Finale wird es dann allerdings doch etwas hitzig. In einer knappen Partie liegt die VSG Pforzheim lange gegen die BSG Hausen zurück, am Ende drehen die Pforzheimer das Spiel und gewinnen mit 25:24. Im Spiel um den dritten Platz setzt sich die SG Emmelshausen-Bad Kreuznach, die ersatzgeschwächt angereist ist, gegen eine Auswahl des SV Salamander durch.

Trotz aller Emotionen: „An erster Stelle steht die Kameradschaft“, sagt Rainer Birkle, der seit 20 Jahren Sitzball bei der VSG Ravensburg spielt.

 

Kornwestheimer Zeitung, 09.04.2010

Generalprobe für die deutsche Meisterschaft

Wenn morgen am Samstag um 11.30 Uhr das Pokalturnier im Sitzball in der Kornwestheimer Rechberghalle beginnt, dürfen sich die Zuschauer auf spannende Partien freuen. Um den OB-Pokal kämpfen so hochklassige Mannschaften wie die deutschen Meister.

Sitzball ist eine Sportart, die in den Nachkriegsjahren von und für Behinderte entwickelt wurde. Anfangs spielten überwiegend beinamputierte Kriegsversehrte mit. Heute agieren Sportler mit den unterschiedlichsten Behinderungen auf dem acht mal zehn Meter großen Spielfeld. Ziel des Spieles ist es, einen Volleyball über eine ein Meter hohe Leine so ins gegnerische Feld zu schlagen, dass der Gegner den Ball nicht regelgerecht zurückspielen kann.

Lothar Fahrbach, Ansprechpartner für Sitzball beim SV Salamander, zeigte sich im Vorfeld des Pokalturniers besonders stolz. Neben dem deutschen Meisterteam aus der Nähe von Bad Kreuznach kämpft auch der frühere Deutsche Meister aus Pforzheim beim Pokalturnier in Kornwestheim mit.

Die Spiele in der Rechberghalle sind auch deshalb eine Herausforderung, weil sie als Generalprobe für die deutsche Meisterschaft gelten. Diese Titelkämpfe werden am Freitag, 23. April, und Samstag, 24. April, in Bad Kreuznach ausgetragen. Ein ähnliches Leistungsniveau ist dementsprechend auch morgen von 11.30 bis 18 Uhr in der Rechberghalle zu erwarten.

Zwölf Mannschaften kämpfen um den Wanderpokal, den Oberbürgermeisterin Ursula Keck am Ende der besten Mannschaft überreichen wird. Allein der Gastgeber, der SV Salamander, stellt drei Mannschaften. Neben den Sitzballern aus Ludwigshafen und Karlsruhe nimmt auch das Team aus Nördlingen, vielfacher Gewinner des Kornwestheimer Pokals, teil sowie eine Auswahlmannschaft der Damen aus Rheinland-Pfalz.

Sitzballboss Fahrbach freut sich: „Wir sind gespannt, wie sich hier die gute Entwicklung in Kornwestheim bei diesem Turnier im Endergebnis niederschlägt und wer am Ende den Pokal durch die Oberbürgermeisterin überreicht bekommt.“

 

Kornwestheimer Zeitung, 10.03.2010

Die eigene Nervosität macht zu schaffen

Beim Turnier in Pforzheim reicht es für die Jugend-Sitzballer des SVK für einen dritten Platz.

Einen starken Auftritt haben die jungen Sitzballer beim Turnier in Pforzheim hingelegt. In sechs Spielen konnten sie gegen so starke Gegner wie Pforzheim, Karlsruhe und den mehrfachen Deutschen Meister der Damen, Karlsruhe/Bühl, zwei Siege und ein Unentschieden erzielen. Die 14- bis 16-jährigen hatten bei dem Wettkampf mehr mit der eigenen Nervosität als mit den Gegnern zu kämpfen. Bei ihrem ersten Turnier spielten sie - jeweils von einem Stammspieler geführt - dennoch stark auf und nahmen zum Lohn abends bei der Siegerehrung einen Pokal entgegen.

In der B-Gruppe bei dem Turnier hatten die Kornwestheimer in der Hinrunde eine ausgeglichene Bilanz mit 3:3 Punkten. In der Rückrunde reichte es nur für 2:4 Punkte. Die Jugend-Sitzballer des SVK landeten damit hinter dem Erstplatzierten Pforzheim/Sulz und hinter Karlsruhe/Bühl, das auf dem zweiten Platz des Turniers landete. Karlsruhe landete mit 4:8 Punkten auf Rang 4.

 

Kornwestheimer Zeitung, 24.02.2010

Entscheidendes Trefferverhältnis

Der SV Kornwestheim erreicht mit einem jungen Team Platz 2 beim Turnier in Offenburg.

Mit einer sehr jungen Mannschaft sind die Sitzballer des SV Kornwestheim zum ersten Turnier in diesem Jahr nach Offenburg gereist. Bei dem Freundschaftsturnier trafen die Kornwestheimer gleich im ersten Spiel auf den ehemaligen Deutschen Meister aus Pforzheim. Die jungen SVKler gestalteten das Spiel lange Zeit ausgeglichen, ehe sie sich am Ende knapp mit 26:28 geschlagen geben mussten.

Doch der SVK fand in den nächsten Begegnungen zu seinem sicheren Spiel. Es folgten deutliche Siege gegen Karlsruhe, Bern, Bühl und den mehrmaligen Deutschen Meister der Damen aus Karlsruhe/Bühl. Gegen die Gastgeber aus Offenburg, die bis dahin ebenfalls nur gegen Pforzheim unterlegen waren, kam es im letzten Spiel zum direkten Duell um Platz 2. Die Kornwestheimer versuchten zu Beginn des Spiels durch eine Umstellung innerhalb der Mannschaft den gegnerischen Schlagmann unter Kontrolle zu bringen. Diese Maßnahme war effektiv und zeigte Wirkung. Dennoch konnte keine der beiden Mannschaften davon ziehen. Am Ende hieß es nach spannendem Spiel 24:24. Durch das bessere Trefferverhältnis kamen die Sitzballer des SVK hinter Pforzheim und vor Offenburg auf Platz 2. Den vierten Rang belegte Bühl vor Karlsruhe, dem Damenteam Karlsruhe/Bühl und Bern.

 

Kornwestheimer Zeitung, 29.04.2009

SVK-Sitzballer landen nur auf Platz 15

Die Sitzballmannschaft des SV Kornwestheim ist bei den deutschen Meisterschaften in Oberhausen (Nordrhein-Westfalen) bei 16 teilnehmenden Teams nicht über Platz 15 hinaus gekommen. Nur ein Spiel haben die SVKler siegreich gestaltet.

Die neu formierte Kornwestheimer Sitzballmannschaft hat nicht an ihren Erfolg bei den deutschen Meisterschaften vor einem Jahr anknüpfen können, als das Team um Lothar Fahrbach in Regensburg den neunten Rang erreicht hatte. In Oberhausen gab es für die Kornwestheimer an allen drei Turniertagen knappe Ergebnisse. In den 15 Partien unterlagen die Kornwestheimer allein fünfmal nur mit einem Punkt Differenz. Bereits in den ersten beiden Spielen gegen Ludwigshafen und den badischen Landesmeister aus Pforzheim spielten die Kornwestheimer gut. Der Sieg ging jedoch mit einem Zähler Unterschied an die Gegner. Am zweiten Turniertag kam der SVK gegen Weilheim/Bayern zum einzigen Sieg, der wenigstens den 15. und damit vorletzten Platz sicherte. Gegen die Auswahl aus Sachsen, Paderborn sowie Köthen unterlagen die Kornwestheimer hingegen wieder mit einem Punkt Abstand, so dass sie im dritten Wettkampfabschnitt ihren Rückstand in der Tabelle nicht mehr aufholen konnten.

Bei aller Enttäuschung freuten sich die Kornwestheimer aber wenigstens darüber, dass sich die jungen Alexander Fahrbach und Nico Kirchner bei ihrem Debüt bei den nationalen Meisterschaften gut in die Mannschaft eingefügt hatten, was für die Titelkämpfe in den kommenden Jahren Hoffnung gibt.

 

Kornwestheimer Zeitung, 20.04.2009

Der Spaß ist noch wichtiger als der Sieg

SITZBALL Erste Mannschaft des SVK wird beim Turnier in der Rechberghalle Dritter - Sieg geht an Hausen

Kornwestheim. Beim 45. Kornwestheimer Pokalturnier der Sitzballer am Samstag in der Rechberghalle ist die erste Mannschaft des SV Salamander auf Platz 3 gelandet. Den Pokal sicherte sich in einem spannenden Finale gegen den Vorjahressieger Pforzheim das Team aus Hausen.

Von Melanie Bürkle

"Pforzheim oder Ludwigshafen werden den Sieg holen", tippte Lothar Fahrbach, Spieler und Organisator des 45. Kornwestheimer Pokalturniers im Sitzball, während der laufenden Gruppenspiele. Für die erste Mannschaft des SV Kornwestheim peilte er einen Rang zwischen den Plätzen 2 und 4 an. Am Ende blieb dem baden-württembergischen Meister tatsächlich der dritte Platz - vor Ludwigshafen, aber hinter Hausen und Pforzheim.

"Mit diesem Ergebnis sind wir rundum zufrieden", resümiert Fahrbach. Denn nach der Absage der Mannschaften aus Emmelshausen am Ostermontag und Ravensburg am Vorabend hatte sich Fahrbach kurzfristig entschlossen, mit drei anstatt wie geplant zwei Kornwestheimer Teams in den Kampf um den Pokal zu gehen. So wurden die Spieler der zwei starken Mannschaften auf drei Teams verteilt und Fahrbach gab zugleich jungen Nachwuchsspielern im Alter von knapp 14 Jahren die Chance, an dem Turnier teilzunehmen. "Die meisten von den Jungen haben noch keinerlei Turniererfahrung und somit sind sie natürlich aufgeregt", weiß der erfahrene Spieler Lothar Fahrbach. Trotzdem meisterten sie im Zusammenspiel mit den Älteren das Turnier so gut es ging. Oftmals endeten die Spiele nur mit äußerst knappen Niederlagen oder Siegen. Letztendlich belegte die dritte Mannschaft des SVK den achten Rang, die zweite Mannschaft den elften und damit letzten Rang. Aber auch mit diesem Ergebnis hatte Fahrbach gerechnet und zeigte keinerlei Wehmut: "Jeder, der hier mitspielt weiß doch, dass der Spaß im Vordergrund steht, nicht der Sieg."

Und reichlich Spaß schienen die Sitzballer wieder einmal zu haben. Während der Spiele feuerten sich die Mannschaften gegenseitig an. In den Spielpausen stärkten sich die Sitzballer gemeinsam bei lockeren Gesprächen mit den Gegnern. Die Leichtigkeit, mit der die zumeist Versehrten mit ihren Behinderungen umgingen, zeigte wieder einmal, wie viel Spaß ihnen der Sport trotzdem bereiten kann. Immerhin ist Sitzball in der Zwischenzeit nicht mehr nur ein Sport für Beinamputierte. Heute sind auf dem Spielfeld Sportler mit den unterschiedlichsten Behinderungen bis hin zu Sportlern ohne Behinderung zu sehen - insbesondere im Nachwuchsbereich des SV Kornwestheim finden sich viele Nichtbehinderte. Eine Tatsache, die Kornwestheims Oberbürgermeisterin Ursula Keck beeindruckte. Sie ehrte am Abend nach einem langen Spieltag mit großer Freude die Mannschaften im FunSportZentrum.

 

Kornwestheimer Zeitung, 24.03.2009

OB Keck ehrt Sitzballer für erneuten Titelgewinn

Oberbürgermeisterin Ursula Keck hat gestern die Mannschaft des SV Salamander Kornwestheim geehrt

Das aus Manfred Burk, Claus Ellinger, Lothar Fahrbach, Roland Fritz, Andreas Kirchner, Benno Kny, Kurt Noll, Lothar Seidel und Andreas Wöhr bestehende Team hat Ende vergangenen Jahres bei den offenen Landesmeisterschaften von Rheinland-Pfalz in Ludwigshafen den vierten Platz belegt und damit gleichzeitig seinen Württembergischen Meistertitel verteidigt. Bei den offenen Landesmeisterschaften wurden auch die Landesmeister aus Rheinland-Pfalz, Hessen und Württemberg ermittelt.

Ursula Keck würdigte die „herausragenden Leistungen“ der Mannschaft und gratulierte den Sportlern zu ihrem Erfolg. Der erneute Titelgewinn sei auch ein Zeichen dafür, dass die Angehörigen der Ende 2007 aufgelösten Versehrten-Sport-Gemeinschaft in der Behindertensportabteilung des SV Salamander Kornwestheim eine neue sportliche Heimat gefunden hätten, in der sie sich wohl fühlten, so die Oberbürgermeisterin.

Der Sport ermögliche nicht nur die Begegnung von Menschen mit und ohne Behinderung, sondern erfordere häufig auch die bewusste Kooperation zwischen ihnen, betonte Ursula Keck. Hierdurch würden Vorurteile zwischen den Menschen abgebaut und Werte für das soziale Miteinander vermittelt.

 

Kornwestheimer Zeitung, 13.02.2009

SVK Sitzballer erfolgreich

3.  und 8. Platz beim Turnier in Offenburg

Die Sitzballer des SV Salamander reisten erstmals mit zwei Mannschaften zu einem Einladungsturnier. Die erste Mannschaft bestand aus erfahrenen, die zweite überwiegend aus jungen Spielern. Beide schlugen sich hervorragend.

Die junge Mannschaft Kornwestheim II hatte im Spiel gegen Offenburg lange mithalten können, bis am Ende doch ein klares Ergebnis
(16 : 25) für den Gastgeber auf der Anzeigetafel stand. Gegen Karlsruhe gab es dann doch noch den ersehnten Sieg. Mit 22 : 17 ging das Spiel an die bravourös kämpfenden Youngsters. Gegen den Favoriten Pforzheim I gab es dann wieder nichts zu gewinnen. Eine deutliche Niederlage (7 : 29) war nicht zu vermeiden. Dieses bedeutete den dritten Platz in der Vorrundengruppe.

Im Spiel um Platz 7 musste man sich dann Müllheim mit 24 : 28 geschlagen geben. 

Die erste Mannschaft besiegte in der Vorrunde Pforzheim II mit 27 : 25, Karlsruhe/Bühl mit 28:18 und Müllheim mit 26:20. Damit war der Einzug in die Finalrunde bereits geschafft. Im Spiel gegen Bühl schlichen sich dann auch Unkonzentriertheit und Leichtsinn in das Spiel.
So verlor man recht deutlich mit  19 : 25.

Dadurch musste man in der Zwischenrunde gegen den Deutschen Vizemeister aus Pforzheim antreten. Lange Zeit war das Spiel ausgeglichen. Beide Mannschaften zeigten großes Sitzball. Das Glück am Ende hatte Pforzheim. Noch bevor die Kornwestheimer Schlagmänner ausgleichen konnten, ertönte der Schlusspfiff. 22 : 23 nach hartem Kampf bedeutete das Spiel um Platz 3.

Gegner war wiederum die Mannschaft aus Bühl, die das andere Zwischenrundenspiel gegen Offenburg verloren hatte. Jetzt hieß es, die Vorrundenniederlage wett zu machen. Diesmal jedoch leisteten sich die Kornwestheimer kaum Fehler, führten zum Teil mit 4 Punkten Vorsprung und konnten am Ende mit 24 : 23 den dritten Platz feiern.

 

Kornwestheimer Zeitung, 05.12.2008

Nur Nördlingen stoppt den SVK

Sitzballer Zweiter beim Turnier in Ulm

Kornwestheim (red). Die Sitzball-Mannschaft des SV Kornwestheim hat beim Turnier in Ulm hinter dem Sieger und ewigen Rivalen aus Nördlingen den zweiten Platz erreicht. Die Nördlinger stellten in Ulm auch das einzige Team, gegen das die Kornwestheimer verloren.

Das Turnier in Ulm wurde in zwei Gruppen zu je sechs Mannschaften ausgespielt. Nach fünf Begegnungen für jede Mannschaft traf jeweils der Gruppenerste auf den Gruppenzweiten der anderen Gruppe und ermittelte dabei die Teilnehmer am Finale.

Die Mannschaft des SV Salamander Kornwestheim musste gleich im ersten Gruppenspiel gegen Nördlingen antreten. Die Begegnungen dieser beiden Mannschaften sind stets hart umkämpft bis zum Schlusspfiff. Am Ende hatte Nördlingen die Nase vorn. Somit mussten die Kornwestheimer alle weiteren Gruppenspiele gewinnen, um wenigstens Platz 2 in der Vorrunde zu erreichen.

Gegen Sulz (25:22), Bludenz (29:19) und Biberach (32:18) fuhren die SVKler deutliche Siege ein. Das Spiel gegen Ravensburg verlief bis zum Ende spannend, hatten doch beide Mannschaften die Chance auf die Zwischenrunde. Der SV Kornwestheim ging Mitte der ersten Halbzeit mit zwei Treffern in Führung und gab diese nicht mehr ab. Ravensburg kam in der Schlussminute noch auf einen Treffer heran, das Spiel ging dann aber doch mit 23:22 an die Kornwestheimer.

In der Zwischenrunde kam es zum Aufeinandertreffen der beiden Vorjahresfinalisten. Die Mannschaft aus Linz war als Gruppensieger ungeschlagen in die Zwischenrunde gekommen. Dementsprechend konzentriert gingen die Kornwestheimer die Begegnung an. Immer wieder gelang es den beiden Schlagleuten, den gegnerischen Block zu durchbrechen. Auch die Abwehr zeigte eine hervorragende Leistung. Deutlich ging das Spiel mit 28:22 an Kornwestheim.

Im Finale trafen die SVKler erneut auf Nördlingen. Für sie erfüllte sich die Hoffnung nicht, den Pokal erneut mit nach Kornwestheim zu nehmen. Denn die Nördlinger entschieden in letzter Minute die Begegnung für sich. Für den SVK im Einsatz waren Manfred Burk, Alexander Fahrbach, Lothar Fahrbach, Anke Heinrich, Andreas Kirchner, Matthias Nagel und Ingo Schönwälder.

In der Endabrechnung kamen hinter Nördlingen und dem SVK die Teams aus Linz und Ulm auf die Plätze drei und vier.

 

Kornwestheimer Zeitung, 12.11.2008

Sitzballer des SVK wieder Landesmeister

Die Sitzballer des SV Kornwestheim haben bei den offenen Landesmeisterschaften von Rheinland-Pfalz in Ludwigshafen den vierten Platz erreicht. Damit haben sie auch ihren württembergischen Titel verteidigt.

Bei den offenen Landesmeisterschaften von Rheinland-Pfalz werden traditionell die Landesmeister aus Rheinland-Pfalz, Hessen und Württemberg ermittelt. Da die Kornwestheimer als einzige württembergische Mannschaft antraten, stand für den SVK der Titelgewinn schon vor dem Turnier fest.

Die Kornwestheimer mussten gleich im ersten Spiel gegen den deutschen Meister SG Emmelshausen/Bad Kreuznach einen herben Rückschlag hinnehmen. Sie verloren nicht nur das Spiel, sondern auch ihren erfahrenen Defensivspieler Roland Fritz durch eine Verletzung. Für ihn rückte der erst zwölfjährige Nachwuchsspieler Marvin Kirchner ins Team.

Im Anschluss verlor das Kornwestheimer Team auch die Spiele gegen Hausen und Ludwigshafen. Doch dann zeigte der SVK Kampfgeist und gewann die folgenden Spiele gegen die BSG Pirmasens und die Rheinland-Pfälzer Auswahlmannschaft der Damen.

Den ersten Platz belegte am Ende Emmelshausen/Bad Kreuznach vor Hausen, Ludwigshafen, Kornwestheim, den Rheinland-Pfalz-Damen und Pirmasens.

 

Kornwestheimer Zeitung, 21.10.2008

Mit gemischtem Team zum Erfolg beim Pokal

In Tiengen holt sich der SVK die Bronzemedaille

Kornwestheim (red). Beim Klettgau-Pokal-Turnier haben sich die Kornwestheimer Sitzballer unter sechs Mannschaften den dritten Platz geholt. Sieger wurde Ravensburg vor Offenburg.

Wie schon beim Turnier in Karlsruhe stand auch beim diesjährigen Klettgau-Pokal-Turnier in Tiengen die Nachwuchsförderung im Mittelpunkt, und so reiste der SV Salamander Kornwestheim mit einer elfköpfigen Mannschaft bestehend aus jungen Spielern, aber auch aus erfahrenen Sportlern, im Schwarzwald an. Bei dem Wettkampf konnten die jungen Kornwestheimer Spieler ihr Können nicht nur in den eigenen Reihen unter Beweis stellen. Sie halfen auch bei anderen, ersatzgeschwächten Mannschaften aus und sammelten so viel wertvolle Spielpraxis.

Das Turnier selbst wurde in zwei Sechser-Gruppen gespielt, wobei der SVK in der stärker besetzen Gruppe antrat. Nach leichten Anlaufschwierigkeiten und Niederlagen unter anderem gegen den späteren Turniersieger kam das SVK-Team besser in Schwung und setzte sich sowohl gegen den Gastgeber als auch gegen das Schweizer Team aus Sursee durch.

 

Kornwestheimer Zeitung, 02.10.2008

Turniersieg in Karlsruhe

Sitzballer traten mit ihren jüngsten Spielern an.

Kornwestheim (red). „Dem Nachwuchs eine Chance geben“ lautete das Motto der Sitzballer des SVK beim Turnier in Karlsruhe. Die 12- bis 14-jährigen Spieler, die mit Freude und Eifer keinen Trainingsabend auslassen, waren teils zum ersten Mal bei einem Pokalturnier dabei. Unterstützt von erfahrenen Spielern sollten sie sich mit anderen Mannschaften messen. 

Das Turnier in Karlsruhe wird in zwei Gruppen gespielt. Im Vorfeld baten die Kornwestheimer darum, in der schwächeren Gruppe starten zu dürfen. Die jungen Spieler sollten kein Kanonenfutter werden. So spielte man gegen Karlsruhe, Tiengen, Ulm, Pirmasens und den Deutschen Meister der Damen Karlsruhe/Bühl. 

Am Ende war die Überraschung groß: die Kornwestheimer konnten alle Spiele für sich entscheiden und gewannen das Turnier ohne Verlustpunkte vor Karlsruhe/Bühl und Ulm.

 

Kornwestheimer Zeitung, 28.04.2008

Mannschaft überzeugt mit Kampfgeist und guter Kondition

Sitzballer des SVK kehren mit einem neunten Platz von den deutschen Meisterschaften in Regensburg zurück.

Kornwestheim (hps). Riesengroß ist der Jubel bei den Kornwestheimer Sitzballern gewesen: bei den deutschen Meisterschaften in Regensburg belegte die Mannschaft des SV Kornwestheim den neunten Platz.

Noch nie zuvor hatten sich die Kornwestheimer bei einer deutschen Meisterschaft so weit nach vorne gekämpft. Doch beim entscheidenden Spiel gegen Opladen zeigten die SVKler den nötigen Biss und gewannen mit 27:23 - in der Punktewertung konnte Kornwestheim mit 10:18 Punkten an gleich drei Mannschaften - Walsum, Opladen und Nördlingen - vorbeiziehen. Platz 12 oder 13 in dem mit insgesamt 15 Mannschaften gut besetzten Turnier wäre für die Kornwestheimer bereits ein gutes Ergebnis gewesen.

Sicherheit im Spiel und eine gute Kondition zeichneten die Mannschaft von Kapitän Lothar Fahrbach bei ihren Auftritten in Regensburg aus. Das Team mit Andreas Kirchner, Manfred Burk, Roland Fritz, Andreas Wöhr, Lothar Seidel und Benno Kny kämpfte und hatte, so das Resümee des Kapitäns, auch bei der Chancenauswertung Glück.

Den Titel des Deutschen Meisters im Sitzball holte sich letztendlich das Team aus Emmelshausen bei Koblenz. Auf den Plätzen zwei und drei: Pforzheim und Oberhausen. Es folgten die Mannschaften aus Leipzig, Weilheim, Hausen und Schwerte. Gastgeber Regensburg belegte Platz acht vor den Kornwestheimern. Auf den Rängen zehn bis 15 rangierten Walsum, Opladen, Nördlingen, Paderborn, Kempten sowie eine Niedersachsen-Auswahl.

Zu den ersten Gratulanten der Kornwestheimer Versehrtensportler nach ihrer Rückkehr am Sonntagnachmittag gehörte der SVK-Präsident Heinz Kipp. Er freue sich, dass die Sitzballer mittlerweile zum Großverein gehörten. Die Sportler in den SV Kornwestheim einzugliedern, sei die richtige Entscheidung gewesen.

 

Ludwigsburger Kreiszeitung, 25.04.2008

KORNWESTHEIM

„Es gibt kein leichtes Spiel“

(hps) – Für die SV-Sitzballer wird es ernst: Heute startet für die Sportler die deutsche Meisterschaft im Sitzball in Regensburg. Die Kornwestheimer hoffen, dass sie sich unter den 16 Teilnehmern auf Platz zwölf einreihen werden.

Die 16 besten deutschen Mannschaften gehen an den Start. Das SKV-Team hat sich als württembergischer Meister für das zweitägige Turnier qualifiziert. Ausgerichtet wird es von der Versehrtensportgemeinschaft der Donaustadt.
Für die kleine Truppe des SVK unter Kapitän Lothar Fahrbach ist die hohe sportliche Belastung eine Bewährungsprobe. Denn an den zwei Tagen absolvieren sie 15 Spiele. Fahrbach: „Das bedeutet, dass in jedem Spiel mit höchster Konzentration gespielt werden muss – und dass es kein leichtes Spiel geben wird, denn die Qualität der Teams ist hoch.“ Bei der Reise dabei sind sechs Spieler: Andreas Kirchner, Manfred Burk, Thomas Merk, Roland Fritz, Andreas Wöhr, Lothar Seidel und Lothar Fahrbach.
In früheren Jahren platzierte sich die damalige VSG-Mannschaft immer auf den Rängen 13 bis 14. In diesem Jahr wollen die Sportler besser sein. „Ein reales Ziel wäre eine Platzziffer zwölf oder 13, alles andere wäre für uns eine sportliche Bestnote“, schätzt Lothar Fahrbach die Chancen ein.
„Platz zehn wäre der Glücksfall“, sagen die Spieler.

 

Kornwestheimer Zeitung, 31.03.2008

Der badische Meister setzt sich durch

Beim Sitzball-Turnier in der Rechberghalle haben die frischgebackenen SVKler ihren Titel nicht verteidigt.

Kornwestheim. Beim Sitzball-Turnier haben die Versehrtensportler des SVK den zweiten Platz errungen. Bei dem als Generalprobe für die deutschen Meisterschaften in Regensburg geplanten Turnier mangelte es weder an energischen Ballwechseln noch am Frohsinn.

Von Melanie Reh

"Letztens beim Skifahren haben die mir einfach mein Bein eingeschlossen, weil ich zu spät von der Piste kam. Gibt's so was?", witzelt der junge Herr mit Krücken, auf einem Bein stehend, empört. Die Prothese habe er jetzt lieber daheim gelassen, wer weiß, wer sie diesmal einschließt. Nein, kein makaberer Scherz, die Sitzballer erzählen sich in den Spielpausen eine Menge solcher Geschichten, und zur Belustigung aller erzählen sie diese gern. Der Humor fehlte also keinesfalls bei den Teilnehmern - ebenso wenig wie der nötige Ehrgeiz.

Für die Kornwestheimer Spieler ging es am Samstag immerhin um die Titelverteidigung, auch wenn Schlagmann, Kapitän und Übungsleiter Lothar Fahrbach eher zurückhaltend in den Tag startete und sich höchstens Platz drei ausrechnete. Schließlich waren zehn hochrangige Mannschaften aus ganz Süddeutschland angereist, mit dabei die Meister aus Hessen, Baden und Bayern. Erstmals ging es bei dem Turnier nicht wie in den vergangenen Jahren um zwei verschiedene Pokale, sondern um einen einzigen. Ebenfalls eine Premiere: Die Sitzballer spielten nicht als eigenständiger Verein, sondern unter dem Dach des SVK. Für die Versehrtensportler kein Unterschied: "Der SVK hat uns aufgenommen, und alles blieb beim Alten", erzählt Fahrbach. Wobei, eine Änderung gibt es doch. "Die Verantwortlichen haben immer ein offenes Ohr für uns, und jetzt haben wir die Mittel, um für Nachwuchs zu werben", freut sich Fahrbach. Plakate und Flyer sollen den Sitzballern zu Neuzugängen verhelfen, denn "kaum jemand kennt diesen Sport". Doch Fahrbach weiß, "wer einmal an unserem Training teilgenommen hat, der findet Spaß daran und bleibt". Nur den Weg zum Training müsse man den Leuten erst weisen.

Ein Grund: Sitzball wird häufig als Sportart für behinderte Menschen abgestempelt. Zwar wurde Sitzball anfangs vorwiegend von beinamputierten Kriegsversehrten ausgeübt, doch mittlerweile finden auch nicht Behinderte den Weg zum Sitzball. Mitspielen darf schließlich jeder, nur bei nationalen Wettkämpfen wie den deutschen Meisterschaften muss ein Behindertenausweis vorliegen. Bei Freundschaftsturnieren ist hingegen jeder willkommen - ebenso wie beim Training der Sitzballer. Ein weiteres Vorurteil: Sitzball ist Volleyball im Sitzen. Und sitzen sei ein eher gemütlicher Zeitvertreib. Aber weit gefehlt. Sitzball ist keine Sportart zum Ausruhen. Das zu dem Sport gehörende Rutschen und Nach-dem-Ball-Hechten treibt den Sitzballern nicht umsonst den Schweiß sichtbar auf die Stirn. Kapitän Fahrbach, der selbst seit 22 Jahren aktiv auf dem Spielfeld sitzt, kann sich nur wiederholen, es selbst einmal auszuprobieren, denn "es ist einfach anders, als man sich vorstellt".

Anders als vorgestellt schlugen sich die Kornwestheimer der ersten Mannschaft ohne Niederlage durch die Vorrundenspiele, besiegten Sulz mit 35:10, Ravensburg mit 26:21, Ulm mit 32:18 und Hausen knapp mit 26:24. In der Zwischenrunde besiegten sie Offenburg mit 24:22 und saßen somit unerwartet im Finale dem Favoriten aus Pforzheim gegenüber. Der badische Meister entschied die Partie zwar für sich, aber die Lokalmatadoren kämpften. Ein knappes 24:22 war das Endergebnis. Und selbst unter Rivalen wurde weiter gewitzelt: "Rutsch mal rüber, und vergiss dein Bein nicht wieder."

Die zweite Kornwestheimer Mannschaft konnte in der Vorrunde nur Biberach mit 26:17 schlagen und landete auf Platz 9.

Es spielten: Hugo Bollinger, Boris Breitenstein, Manfred Burk, Alexander Fahrbach, Lothar Fahrbach, Roland Fritz, Otto Hermann, Andreas Kirchner, Benno Kny, Lothar Seidel, Roland Weber, Andreas Wöhr.

 

Kornwestheimer Zeitung, 13.02.2008

SVK Sitzballer erfolgreich

2. Platz beim Turnier in Offenburg

Die Sitzball – Mannschaft des SV Salamander musste sich gleich im ersten Spiel mit dem ehemaligen Deutschen Meister aus Pforzheim messen. Da diese mit ihrer stärksten Formation angereist waren, wäre ein Kornwestheimer Sieg eine Sensation gewesen. Das Spiel ging dann auch deutlich mit 33:22 an die Pforzheimer.

Doch die Kornwestheimer fanden in den nächsten Begegnungen zu ihrem sicheren Spiel zurück und es folgten deutliche Siege gegen Karlsruhe (31:9), Bern (23:16), Bühl (25:14) und den Deutschen Meister der Damen aus Karlsruhe/Bühl (32:13).

Nachdem auch die Gastgeber aus Offenburg bis zum letzten Spiel lediglich gegen Pforzheim unterlegen waren, kam es im letzten Spiel zum direkten Duell um Platz 2.

Die Kornwestheimer versuchten zu Beginn des Spieles durch eine Umstellung in der Mannschaft den gegnerischen Schlagmann  unter Kontrolle zu bringen. Diese Maßnahme war jedoch nicht das richtige Konzept und so lag man zur Halbzeit 6 Punkte zurück. In der zweiten Hälfte wurde das Spiel wieder umgestellt und die Kornwestheimer konnten Punkt um Punkt aufholen. Kurz vor Schluss wurde der gegnerische Schlagmann noch einmal erfolgreich geblockt und man gewann das Spiel mit 23:22.

Spieler: Manfred Burk, Alexander Fahrbach, Lothar Fahrbach, Roland Fritz, Andreas Kirchner, Nico Kirchner, Benno Kny, Mehmet Kurbegovic, Thomas Merk